Mein Weg


Manchmal gibt es im Leben Wendepunkte, an denen sich neue Wege auftun. Ist man offen und neugierig und beschreitet diese neuen Wege, bekommt das eigene Leben neue Inhalte - und das können sehr farbenfrohe und prächtige sein.

So geschehen mit mir:
Ich wuchs sehr glücklich und geborgen in einer großen Familie auf, wobei meine Eltern Wert darauf legten, dass alle ihre Kinder getauft und konfirmiert wurden. So nahm auch ich am Religionsunterricht teil und hörte mir die Geschichten aus der Bibel an. Als Kind und Heranwachsende hatte ich überhaupt keinen Bezug zu "Gott", stellte ich ihn mir doch als einen alten Mann sitzend auf einer Wolke vor. Auch die Gottesdienste in unserer Kirche absolvierte ich eher als notwendige Gehorsamkeit. Störten mich doch sehr die erdrückenden, schweren und oftmals traurig klingenden Lieder der Kirchengemeinde und ebenso unser strenger, ernster Pastor. Ich fraget mich: "Wenn "Gott" so viele Wunder vollbringen kann, müssten sich dann nicht alle freuen? Warum denn diese Traurigkeit, dieses erdrückende Gefühl in der Kirche? Ich verstand es nicht und trat enttäuscht im Erwachsenenalter aus der Kirchengemeinde aus.

Die Jahre vergingen ... ganz ohne "Gott" und Kirche. 2009 trat dann der großer Wendepunkt in mein Leben:

Durch einen Zu-fall lernte ich über das Internet eine ältere Dame aus Ibiza kennen, die vom Alter her meine Oma hätte sein können. Sie schickte mir für eine meiner Webseiten (ich arbeite im Internet) per E-Mail ein selbstverfasstes Gedicht mit ein paar netten Zeilen und ich spürte beim Lesen, dass hier etwas ganz Besonderes vor sich geht, etwas unerklärlich Schönes. Diese E-Mail war der Beginn einer sehr tiefen, liebevollen, vertrauten und engen Freundschaft, bis ich nach ca. einem Jahr erfuhr, dass Ruth Ursula sehr schwer krank geworden ist.
Ich besorgte mir Bücher, die mir eine Antwort darauf geben sollten, wie Ruth Ursula wieder gesund werden kann. Leider kam jede Hilfe zu spät, sie ging von uns. Eine unendliche Trauer und Leere durchzog mich, tagelang, wochenlang ... In meiner Traurigkeit las ich die Bücher weiter. Fragen kamen auf. Neue Bücher, tieferes Eintauchen, um Antworten auf die brennenden Fragen zu bekommen:

"Gibt es ein Leben nach dem Tod"? Gibt es so etwas wie "Gott", eine höhere Intelligenz?

Ich las und las ... tauchte tiefer in meine Fragen ein, und immer tiefer. Ich beobachtete, dass ich aufmerksamer wurde, ich "horchte" hin und wollte verstehen. So meldete ich mich zu einer ein-jährigen Heilerausbildung mit einer Schamanin an. Nicht, um Heiler zu werden, sondern um Antworten zu finden. Ich wollte ES wissen und erfahren!

Mein Weg führte mich immer weiter: Ich wurde Reiki-Meisterin, fuhr zu den Palmblattbibliotheken nach Indien, besuchte viele Vorträge von Wissenschaftlern und alternativen Heilern, begann zu meditieren. Mein Vertrauen wuchs, Dinge wurden klarer.

2014 dann die Ausbildung zum Reconnective Healing® Practitioner in Stuttgart mit Dr. Eric Pearl. Seitdem ist mein Leben noch "bunter" geworden durch viele erstaunliche Erlebnisse und positive Veränderungen in meinem Leben. Voller Dankbarkeit und Freude bin ich gespannt auf alles, was da kommt und freue mich darauf, vielleicht auch Sie eines Tages kennenzulernen.

Heute nun bin ich mir sicher: Es gibt viel viel mehr, als wir uns vorstellen können. Nennen wir es "Gott", höhere Intelligenz, Nullpunktfeld ...  egal: Es ist wahr! Und das schenkt mir eine unendliche Freude und ein tiefes Vertrauen.


Es ist gut,
den Glauben zu bewahren,
dass alles viel wunderbarer ist,
als man fassen kann;
denn das ist die Wahrheit.

- Vincent van Gogh -


Von Herzen danke ich all denjenigen, die mich auf meinem Weg begleitet haben. Und ganz besonders danke ich Dir, liebe Ruth Ursula!

Herzlichst,
Angela Keinert